Vom Hund zur Katze – inkl. Horrorszenen

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Wer meinen Blog verfolgt oder mich kennt, weiß, dass ich seit meiner Kindheit immer Hunde hatte. Zuletzt eine Mischlingshündin namens Sammy. Sammy war unser Familienmitglied, sie wuchs zusammen mit unseren Kindern auf und wurde von allen sehr geliebt. Sie war eine sehr unkomplizierte Hündin, daher war es für uns auch immer klar, dass Sammy mit uns in den Urlaub fährt.

Heute bin ich sehr froh, dass wir letztes Jahr nochmal in Holland waren und Sammy sehr viel Spaß am Strand hatte. Damals hätten wir uns nie träumen lassen, dass sie schon bald von uns gehen wird :-(

 

Kurz vor Ostern diesen Jahres wurde Sammy sehr ruhig und schlief fast nur noch. Der Tierarzt beruhigte uns, es sei nur eine Erkältung mit einer Halsentzündung. Doch es ging ihr immer schlimmer, unser Tierarzt nahm es aber nicht ernst. Karfreitag fuhren wir dann in eine Tierklinik, wir haben einfach gespürt, dass es keine Erkältung sein konnte, da sie auch plötzlich die Hinterbeine nicht mehr unter Kontrolle hatte. Wenn man ein Tier so lange kennt, sieht man einfach, wenn es ihm nicht gut geht. Da war es uns auch egal, dass die Tierklinik natürlich einen saftigen Feiertagszuschlag nehmen würde.

Sammy wurde dort sorgfältig untersucht und uns wurde zu einem CT geraten. Dabei stellte sich heraus, dass sie einen riesigen Tumor hatte, der ihr schon die Wirbelsäule gebrochen hatte. Sie wurde erst gar nicht aus der Narkose geholt. Das war für uns alle ein Schock. Es tut mir noch heute sehr weh, sie war erst 11 Jahre alt und an Abschied hatten wir noch lange nicht gedacht.

Liebe Sammy, wir vermissen dich sehr. Wir wünschen dir ein wunderschönes Leben im

Hundehimmel. In unseren Herzen wirst du immer einen festen Platz haben!

 

Für mich war klar, dass ich irgendwann wieder einen Hund haben möchte. Doch erst muss es mir gesundheitlich besser gehen, denn ich möchte mit meinem Tier spazieren gehen können, mit ihm toben und ihm ein schönes Leben bieten. Das ist zurzeit aber nicht möglich. Mein Sohn hat schon immer von einer Katze geschwärmt, aber ich als Hundefan war dagegen.

Wegen Katzenallergie keine Katze?

Er ließ aber nicht locker und so habe ich mich mal umgehört. Zu meiner Anti-Katzen-Haltung kam auch noch eine Katzenallergie. Eigentlich war klar, es gibt keine Katze. Meinem Sohn zuliebe habe ich mich mal umgehört. Zuerst fand ich heraus, dass bei Rassekatzen das Allergierisiko deutlich geringer war wie bei einer Hauskatze. Dann soll es wohl bald eine Allergiespritze für Katzen geben, die das Allergierisiko nochmal deutlich minimieren. Meine Arbeitskollegin riet mir von einer Katze ab, sie hatte einen Einzelkater, der ihr das Leben schwer gemacht hatte. Wir wollten auch eine Einzelkatze und ich war wieder bestärkt in meiner Meinung.

Kinder können hartnäckig sein. Mein Sohn ist 19 und brachte immer neue Argumente für eine Katze. Also holte ich nochmal Rat bei einer Freundin, die mir viele Fragen beantwortet hat und mir auch zu einer Katze riet. Auf einmal war ich angefixt und schaute mir verschiedene Anzeigen an. Recht schnell fanden wir einen Kater, der es uns angetan hatte. Wir machten einen Besuchstermin aus und wollten “ nur mal gucken „. Akira, damals noch Mimie, kuschelte sich sofort an mich. Als wenn er spürte, er muss bei mir Eindruck schinden, denn ich würde die Entscheidung treffen. Ich wollte eine Nacht darüber schlafen, aber mein Sohn war so verliebt, er wollte den Kater sofort mitnehmen. Gesagt, getan. Wir fuhren also mit Akira nach Hause.

Und hier ist er, Akira, 11 Monate alt, ein British Kurzhaar Kater: 

Es ist wirklich ein großer Unterschied zwischen Hund und Katze. Beide haben ihre Vorzüge. Im Moment ist der größte Vorteil, dass Akira nicht Gassi gehen muss. Das kann ich gesundheitlich im Moment nicht. Mit einer Katze erlebt man jeden Tag etwas anderes. Akira ist sehr neugierig, selbst beim Blog schreiben muss sie immer vorbei kommen und ihre Streicheleinheiten abholen.

Chucky die Mörderpuppe

Den ersten Tag haben wir Akira nur ins Kinderzimmer gelassen, damit sie alles in Ruhe kennen lernen kann. Die Nacht hat sie auch dort geschlafen. Am nächsten Morgen war ich natürlich neugierig, wo Akira liegt und was sie treibt. Ich habe mich als zur Kinderzimmertür geschlichen und durch den kleinen Türspalt geguckt. Akira war nirgends zu sehen, ich dachte, sie versteckt sich sicher unter dem Bett. Also drehte ich mich um und wollte mich auch noch etwas hinlegen. Auf einmal schrie ich auf, denn Akira saß plötzlich vor mir im Flur und schaute mich mit großen Augen an. Ich fühlte mich wie in einem Horrorfilm, wo auf einmal Chucky vor mir sitzt. Ich hatte mich so erschrocken, hätte Akira nicht schon einen Namen, hätte ich ihn wohl Chucky getauft.

Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, dass Katzen sehr schnell und sehr leise sind. Man sieht sie auf dem Kratzbaum schlafen und im nächsten Moment stehen sie vor einem und gucken einen an. Das ist manchmal sehr gespenstisch.

Meine Erkenntnis: Hund oder Katze?

Vor einem halben Jahr hätte ich ganz klar Hund gesagt. Doch nun sehe ich das anders. Jedes Tier hat Vor- und Nachteile und daher möchte ich mich da gar nicht mehr festlegen. Warum nicht beides? Vielleicht kommt ja irgendwann doch noch ein Hund dazu. Im Moment bin ich mit meiner Entscheidung sehr zufrieden. Akira kann und soll Sammy nicht ersetzen. Er bringt uns sehr viel Freude und wir entdecken immer neue Seiten an ihm. Trotzdem wird Sammy nie vergessen sein.

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