Die perfekte Maniküre: Tipps und Tricks zur Nagelpflege

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Tipps und Tricks zur Nagelpflege

Ein gepflegtes Äußeres ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Neben der allgemeinen Hygiene spielen die Hände ebenfalls eine sehr wichtige Rolle und sollten daher auf keinen Fall vernachlässigt werden. Heutzutage werden die Hände jeden Tag aufs Neue stark beansprucht. Eine trockene und rissige Haut samt kurzer und brüchiger Fingernägel sind also leider nicht besonders selten. Eine regelmäßige Hand- und Nagelpflege sollte daher bei jedem auf dem Programm stehen, denn nur so ist es möglich, für gesunde Hände zu sorgen.

Gepflegte Nägel ohne das Nagelstudio

Die Hände werden auch gerne als Wunderwerk der Mechanik bezeichnet, was allerdings auch bedeutet, dass diese sehr viel Pflege brauchen. Die Hände machen es möglich, dass wir Dinge greifen und festhalten können. Wir können Dinge fallen lassen und andere Menschen streicheln und berühren. Wir können gestikulieren und kleine filigrane Arbeiten erledigen und auch im Berufsleben spielen sie eine besonders wichtige Rolle. Grund genug, um die Hände Tag für Tag ausgiebig zu pflegen und ihnen stets eine besonders hohe Aufmerksamkeit zu schenken. Dafür braucht man aber nicht unbedingt ins teure Nagelstudio gehen. Auch mit natürlichen Hausmitteln und dem einen oder anderen Accessoire kann jeder seine Hände und Nägel optimal pflegen.

Wichtige Tipps für die Pflege von Hand und Nägeln

Für gesunde und gepflegte Nägel und Hände gibt es einige Ratschläge, welche jeder im Alltag berücksichtigen sollte.

  • Damit die Hände nicht austrocknen oder die Haut aufquillt, sollten die Hände maximal mit lauwarmem Wasser gewaschen werden.
  • Es ist wichtig, niemals zu starke Seife zu nutzen. Man sollte hingegen lieber zu einer milden und naturkosmetischen Seife greifen. Diese sollte den pH-Wert der Haut erhalten.
  • Jeder sollte seine eigenen Nagelutensilien haben. Diese sollten nicht mit anderen Nutzern geteilt werden. Außerdem ist zu empfehlen, dass diese Utensilien auch regelmäßig desinfiziert werden. Durch diese Maßnahmen lassen sich unterschiedliche Krankheiten, wie Nagelpilz, vermeiden.
  • Nagelscheren, Nagelknipser und Nagelzangen sollten immer schön scharf sein. Es lohnt sich dabei, diese bei Bedarf professionell zu schärfen.
  • Für die Nagelpflege zwischendurch kann eine Nagelbürste aus Naturmaterialien genutzt werden.

Was braucht man für eine Maniküre und wie läuft diese ab?

Es kommt natürlich immer darauf an, wie stark die Hände am Tag beansprucht werden und wie sensibel die Haut samt den Nägeln ist. Zusätzlich ist die Wachstumsgeschwindigkeit auch sehr individuell. Im Durchschnitt sollte eine Maniküre zwei- bis dreimal im Monat durchgeführt werden. Dazu sind folgende Utensilien notwendig:

  • Nagelbürste
  • Milde Seife
  • Eine Schüssel
  • Handtuch
  • Rosenholzstäbchen
  • Nagelhautzange
  • Mittelfeine und feine Nagelfeile
  • Polierfeile
  • Handcreme oder pflegendes Öl

So geht’s – die richtige Maniküre

Das Nagelbad: Eine wohltuende Maniküre beginnt immer mit einem warmen Nagelbad. Dazu sollte die Schüssel mit etwas lauwarmen Wasser und der milden Seife gefüllt werden. Anschließend werden die Fingerspitzen für ca. drei Minuten darin gebadet. Das Seifenwasser soll nun den Schmutz unter den Nagelspitzen sowie im Nagelfalz lösen. Außerdem wird so die Nagelhaut aufgeweicht, was dazu führt, dass man diese schlussendlich auch einfacher zurückschieben kann. Nach dem Bad werden die Hände gut abgetrocknet.

Nägel und Nagelfalz reinigen: Wenn die Nägel sehr stark verschmutzt sind, sollten diese im Vorfeld mit einer Nagelbürste gereinigt werden. Anschließend wird das kleine Rosenholzstäbchen in der Mitte unter der Nagelspitze aufgesetzt. Damit ist es möglich, Schmutz, Hornhautreste und Talg nach außen zu schieben. Damit der Nagelfalz gereinigt werden kann, wird die Spitze vom Stäbchen nun von unten nach oben geschoben. Dabei ist es aber wichtig, vorsichtig vorzugehen und das Stäbchen zwischendurch zu reinigen.

Die Nagelhaut richtig behandeln: Die Nagelhaut sollte ebenfalls mit behandelt werden. Dabei gibt es unterschiedliche Tipps zum Nagelhaut entfernen. Mit Hilfe von der abgerundeten Seite vom Rosenholzstäbchen kann nun die Nagelhaut einfach zurückgeschoben werden. Mit der Nagelschere lassen sich nun die losen Hautreste einfach abschneiden. Wichtig ist es allerdings, auch dabei sehr vorsichtig vorzugehen und nicht zu viel Nagelhaut zu entfernen. Diese schützt den Nagel nämlich vor dem Eindringen unterschiedlicher Krankheitserreger.

Pfeilen und kürzen: Die Nägel werden nun mit der Nagelschere auf die gewünschte Länge geschnitten und anschließend gefeilt. Dabei wird erst die mittelstarke Feile genutzt. Gefeilt wird immer von rechts nach links. Niemals wild hin und her. So wird verhindert, dass die Nägel einreißen. Die feine Nagelfeile wird anschließend zum Glätten eingesetzt.

Pflege für Hände und Nägel: Mit einem kaltgepressten Öl, wie zum Beispiel Olivenöl oder Kokosöl, können Nägel und Haut nun gepflegt werden. Damit es optimal wirken kann, sollte das Öl gründlich einmassiert werden.

Nach den einzelnen Schritten fühlen sich Hände und Nägel endlich wieder schön an und sehen zudem sehr gepflegt und gesund aus.

Wie sieht eure Nagelpflege aus? Macht ihr es selbst oder geht ihr ins Nagelstudio?

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